Puh, das war aufregend! Wo geht es weiter?

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Nachdem der Blog nun endlich gestartet ist, hat sich meine Aufregung in den letzten Tagen ein wenig gelegt. Ich schaue zurück und frage mich, wieso ich eigentlich so einen Aufruhr gemacht habe. Dabei kommt alles wieder hoch und ich schaue lieber nach vorn. – Kaum besser.
Ich muss ehrlich sagen, ich bin kein Neuling im Bloggen. Aber das hier ist doch etwas anderes als das, was ich zuvor gemacht hatte. Auf einmal spiele ich auf einen Sinn hinaus, verfolge ein festes Ziel. Das ist doch sehr aufreibend. Es wird jedoch besser, ich spüre es bereits. Die Anspannung war echt enorm gewesen.

Es gibt immer noch Dinge, mit denen ich unzufrieden bin. Ich habe zwei Tage vor Blogstart gemerkt, dass ich das falsche Theme gewählt habe. Ich vermisse ein paar Funktionen, die ich sehr gern hätte. Aber das lässt sich lösen. All diese Kleinigkeiten, die mich jetzt noch stören, kann ich mit der Zeit korrigieren. Ich setze genug Vertrauen in mein Wissen und meine Fähigkeiten, dass ich mir darüber im Moment die wenigsten Sorgen machen will.

Viel interessanter ist die Frage, wie will ich weitermachen?

Tagein, tagaus denke ich darüber nach und sehe mich, je länger ich mir den Kopf zerbreche, vor einem Irrwald, der immer größer und größer wird. Es ist nicht so, dass ich keinen Plan zuvor aufgestellt hätte. Meine Ziele sind klar definiert, und dennoch …

So viele Wege liegen vor mir

Mir gehen zig Dinge durch den Kopf. Dutzende von Tipps, die ich mir herausgegriffen habe, bevor ich an den Start gegangen bin. Ich fühle mich kaum klüger als vorher. Im Gegenteil, ich bin recht verwirrt.

Wenn man am Anfang von etwas Neuem steht, tun sich plötzlich sehr viele Wege vor einem auf.
Als angehender Autor stelle ich mir Fragen wie: Verlag oder Selfpublishing? Pseudonym oder nicht? Welche Social Media? Was wo, wie und wie viel preisgeben? Und natürlich all die Fragen um Geld, Risiken und Rechtliches, was einen so beschäftigt.
Auf das meiste davon findet man Antworten im Netz. (Dank den hilfsbereiten Leuten!) Und gleichzeitig nicht, denn die wichtigsten Entscheidungen trifft man im Laufe der Zeit ganz von allein. Überraschungen sind meist vorprogrammiert.
Darauf frage ich mich: Lohnt es, sich gleich am Anfang schon so irre zu machen?

Während ich gestöbert und nach Antworten gesucht habe, musste ich mir eingestehen, dass nicht jeder Ratschlag auf mich zutreffend ist. Einige machen mich sogar wütend, zum Beispiel wenn Geld eine Voraussetzung ist.
Aber muss ich denn alles tun, das man mir anrät? Nein, muss ich nicht, schon gar nicht sofort. Das verlangt auch keiner.

Ich halte es für wichtig, dass man sich gut informiert. Ich bin gern vorbereitet und weiß im Voraus, worauf ich mich einlasse. Tipps sind natürlich immer gern gesehen.
Aber wichtiger als die Frage, ob alle Social Media für mich nötig sind, ist mir die um das, was mir im Augenblick wirklich wichtig ist. Wo ich hin will und was dafür relevant ist. Jetzt.

Schritt für Schritt der eigenen Richtung folgen

Ich bin Autor, das in allererster Linie. Das habe ich für mich entschieden, das ist mein großes Ziel.
Als Autor ist es meine vorderste Aufgabe, Texte zu produzieren. Es ist auch das, was ich am liebsten tun möchte. Klar, sonst wäre mein Traum ein ganz anderer geworden.
Ich konzentriere für jetzt all meine Gedanken auf mein Debüt. Das ist aufregend genug und wirft mehr als gewünscht Fragen auf. Um die will ich mich als Erstes kümmern.

Wie und wo ich veröffentliche, wann und unter welchem Namen, all das kommt später. Um für mich werben zu können, muss ich erst etwas produzieren. Logisch, oder?
Der nächste Schritt ist, mich zu entscheiden, welche Geschichte ich als Erstes schreiben will. DAS ist meine Aufgabe für jetzt. Auf diesen Beschluss müssen Taten folgen. Reden kann schließlich jeder.

Und, was ist dein nächster Schritt? Welche Richtung schlägst du ein?
Ich wünsche dir, dass du es schaffst.

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